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Basel: Läckerli-Cup die Dritte !!!! |
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| Basel, Basel, wir fahren nach Basel! |
| Zum dritten mal ging es dieses Jahr mit der UWR-Mannschaft zum Läckerli-Cup nach Basel. Die Organisatoren des Cups, UW-Rugby bâle, zeigten sich dieses Jahr innovativ und der berühmt-berüchtigte Klassenraum unter der Autobahnbrücke blieb uns erspart. Anstatt unter klaustrophobischen Umständen und ständiger Lärmbelästigung zu nächtigen, erwartete uns ein gemütliches Biwak auf dem Schwimmbadgelände des Egliseebades, Austragungsort des Cups. |
| Also: Zelte aufbauen, einrichten und dann ging es ans Grillen (Fleisch und Grill wurden über die Grenze geschmuggelt) und Spaß haben. Die eigentlich fürs Skifahren gedachte Rampe, welche an einem Spaßbecken aufgebaut war, wurde kurzerhand aktiviert und auf einigen aus der Cafeteria entwendeten Plastiktabletts ging es bergab. Mit den Plastikringen und „Würsten“ die ebenfalls im Becken lagen wurde so manche Seeschlacht geschlagen. Und dann war da auch noch das erste Spiel. Am Abend gingen alle, die Lust hatten, ins Rugbybecken und lieferten sich ein erstes Spiel. Man kann nicht sagen, dass der DUC es gewann, da auf beiden Seiten Spieler unserer Mannschaft vertreten waren, aber verloren haben wir es sicher auch nicht. |
| Ab in die Heia und am nächsten morgen ging das Turnier los. |
| Darauf hatten alle gewartet. Nach einem ausgiebigen Frühstück (ein Lob an die Organisation, es hat wirklich nix gefehlt) kam die Mannschaftsführerbesprechung und um 11 Uhr fand das Eröffnungsspiel statt. Die insgesamt 12 Mannschaften wurden in vier Gruppen a 3 Teams aufgeteilt. Der DUC-Berlin fand sich zusammen mit dem Schweizer Damenteam (& Friends) sowie der Mannschaft aus Lörrach-Weil in der Gruppe A wieder. Im ersten Spiel traten beide Kontrahenten gegeneinander an, was uns Gelegenheit gab, die Taktik und Spielweise des Gegners zu analysieren. Das Schweizer Damenteam fegte die Lörrach-Weiler mit einem souveränen 14:1 aus dem Wasser. |
| In unserem ersten Spiel ging es ebenfalls gegen das Damenteam. Ein harter Gegner. Wir haben uns nichts geschenkt. In guter Verfassung, motiviert und Kampfbereit stiegen die Berliner ins Wasser. Uns gegenüber froren sich die Schweizer den Hintern ab. Dann: DER ANPFIFF! Das Spiel geht los! Beide Mannschaften stürzen sich auf den Ball! Wer wird siegen? Dann, es waren nur wenige Minuten gespielt, das erste TOOOOOR!!!! Ein Tor ist gefallen! 1:0 ! Leider gegen uns... Aber wir ließen uns nicht unterkriegen. Trotz des frühen Tores in der ersten Halbzeit war unser Kampfeswille ungebrochen und unsere Verteidigung hielt dicht, bis zum Halbzeitpfiff. Seitenwechsel. |
| Wir sind inzwischen wirklich dankbar für die volle Auswechselbank. Und wieder geht es los! Der Ball fliegt von einem Spieler zum nächsten, wird hin und wieder im Nahkampf verteidigt oder erobert. Und dann: TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOORRR!!!!! DER AUSGLEICH! WIR HABEN ES GESCHAFFT! 1:1 ! Weiter und weiter rennt der Feind gegen unsere Verteidigung an und wird immer wieder zurückgeworfen. Doch dann! Was ist das? Unser Torwart erhält den Ball und stürmt nach vorne! DER KORB IST LEER! Immer weiter nach vorne! DER KORB IST LEER! UND DANN HAUT ER DOCH NOCH DEN BALL DANEBEN!!!!! ARGH!!!!!!! Wenigstens hielt die Verteidigung weiter und das Spiel wurde mit einem Unentschieden beendet. |
| Pause. Keine besonderen Vorfälle. |
| Es folgte: Das Spiel gegen Lörrach-Weil! Da wir im Damenteam ja einen gleichen Gegner gefunden hatten war uns von vorne herein klar, dass wir hier nicht verlieren konnten. Ohne jedoch nachlässig zu werden machten wir ein seriöses Spiel, dass wir klar mit 5:2 gewannen. Das Torverhältnis reichte jetzt leider nicht, um noch Gruppenerster zu werden, was uns zeigte: wäre das zweite Tor gegen die Damenmannschaft doch gefallen, wären wir mindestens DRITTER geworden!! Schande über Schande! |
| Aber man soll sich ja nicht beschweren. Es war ein gutes Spiel. Und wir hatten ja schließlich gewonnen, oder? Jetzt stand noch ein Zwischenspiel gegen das Team von der Uni Darmstadt an. Wir haben lange Zeit darüber gegrübelt, ob die wirklich alle noch studierten... |
| Trotz vollem Einsatz der Mannschaft wurde das Spiel leider verloren (0:2) und die letzen Hoffnungen auf einen Pokal gingen zusammen mit dem Ball unter. Das kann man mit der allgemeinen Erschöpfung erklären (wir hatten sogar Schwierigkeiten, unsere Spieler ins Wasser zu bringen) und mit den Gegentoren. |
| Der Abend ging im kompletten Chaos unter.
Das Essen war der Hauptgrund dafür: Keiner wusste so wirklich genau, wie das jetzt laufen sollte. Irgendwie bekam
man Striche auf die Hand, die einem sagten, dass man jetzt Salat (1. Strich) Wurst (2. Strich) und Früchte (3. Strich)
bekommen hatte, aber es wurde dermaßen viel Nudelsalat verteilt, dass fast alle schon nach dem ersten Gang satt waren
und niemand wusste, wohin mit dem Rest. Es gab noch einige Äktschn den ganzen Abend über mit Musik und Spaß und allem. Um 1 Uhr kam die Polizei vorbei, weil sich Anwohner über den Lärm beschwert hatten. Den Beamten wurde eine kurze Lektion über Tauchen und Unterwasserrugby erteilt, sie zeigten sich im allgemeinen sehr freundlich und was fast zur Katastrophe geworden wäre, löste sich in Wohlgefallen auf. |
| Dann gab’s wieder Frühstück und es ging an die Finalspiele. Wir mussten um den 6. Platz kämpfen. Der Feind hieß: STUTTGART! Selbstverständlich hatten wir das Team schon am Abend vorher durchgehend sondiert und auf die morgendliche Spielfähigkeit getestet. Also, Spieler ins Wasser, Mannschaften bereit? Gut und ab! TUUUUUUUUUTT! Die ersten Momente des Spiels gingen wie immer im ohrenbetäubenden Platschen der Flossen unter, als die Stürmer sich auf den Ball stürzen. |
| DA! Berlin im Ballbesitz! Emming auf Kosky! Kosky geht nach vorne! Sie wird von drei Spielern angegriffen! Und da kommt der Pass zu Born! Leider Abgefangen, Stuttgart im Angriff! Der Angriff kommt vor dem Berliner Tor ins stocken. Gute Aktion von Habel; Der Mann weiß, was er tut! Stuttgart verliert den Ball! Berlin im Konter! Emming! Emming zieht durch! Der gegnerische Torwart taucht ab! Emming auf Birkner. Birkner geht ran! Da! Der Rückpass! Der Torwart versucht sich zu drehen... UND DA ISSER DRIN!!! TOR!!!! DEUTSCHLAND IST WELTMEIS.... uuups Na ja, wir wollen nicht übertreiben. Stuttgart greift wieder an! Immer härter wir das spiel jetzt, aber die Berliner Verteidigung hält! Sie Hält! Und der Abpfiff! Die erste Halbzeit ist vorbei. Berlin liegt vorne! |
| Seiten und Spielerwechsel. Einer der besten Verteidiger Berlins geht aus dem Becken. Von der zweiten Halbzeit will ich lieber nicht sprechen. Soviel sei gesagt: Das erste Gegentor fiel in einer ungünstigen Situation, als versehentlich beide Verteidiger gleichzeitig wechselten, das zweite in ungeklärten Umständen auf den leeren Korb. Kurz vor dem Abpfiff dann der Freiwurf für uns. Der Torwart belegt den leeren Stuttgarter Korb. Aber die wollen den Ball irgendwie nicht hergeben. Dann geht alles viel zu schnell. Keiner taucht ab, der ballführende Spieler kann den Ball nicht vernünftig abspielen, die Gegner halten sich irgendwie nicht an die 2-meter-Regel und schon ist der Ball weg, die Chance zum Ausgleich vertan. |
| Letztenendes landeten wir auf einem guten siebten Platz, von 11 Mannschaften ( das FROG-Team kam mit nur 2 Spielern an und suchte sich in Basel ein Spitzenteam zusammen, weswegen sie aus der Wertung genommen wurden). Die Basler wurden als gute Gastgeber letzte und den ersten Platz belegte zum dritten mal in Folge Pfungstadt. |
| Aber wir haben unseren Spaß gehabt. Es war ein gutes Turnier. Und wir können wieder Läckerli essen! Also, bis nächstes Jahr, Basel! Und dann werdet ihr nicht so einfach davonkommen... |
| written by Robert |